Messen im Herbst – Aufbruchstimmung?

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Messen im Herbst 2020 – Aufbruchstimmung oder gedämpfte Euphorie?

 

Mit Ende des Sommers startet die Hightime der Messewelt, eigentlich. Nach dem totalen Lockdown, der gefühlt schon eine Ewigkeit dauert und nicht nur enorme Summen, sondern auch Existenzen vernichtet hat, soll es nun endlich wieder losgehen.

Schon längst scharren alle mit den Hufen, Messeplätze, Veranstalter, Standbauer, Eventagenturen, Caterer, Aussteller, Besucher … alle wollen das verloren gegangene und solange herbeigesehnte endlich zurückhaben. Und tatsächlich, nach dem Lockdown, nach unterschiedlichen Signalen und Vorgaben aus den Bundesländern und den enormen Anstrengungen in der Vorbereitung für den Neustart stehen längst alle in den Startlöchern.

Und dafür, dass das nicht nur Wunsch und Erwartung der Veranstaltungsbranche ist, gibt es viel Bestätigung. Umfragen belegen, wie wichtig Messen und Veranstaltungen für die Unternehmen sind, welchen hohen Stellenwert sie belegen, wenn es um den direkten Kontakt zu alten und neuen Kunden geht. Die Unternehmen brauchen die Messen, brauchen Live-Events, brauchen den persönlichen Kontakt zu Kunden sowie denen, die es noch werden sollen. Das ist zwar alles nicht neu, aber doch in der nun immer wieder geäußerten Vehemenz eine klare Bestätigung.

Und auch die Besucher können es kaum erwarten, unzählige Posts in sämtlichen Social-Media-Kanälen belegen bzw. bestärken die Lust auf Messen, bestätigen dass die durch den Lockdown entstandenen Lücken mit anderen Aktivitäten nicht sublimiert werden können. Alle, oder besser fast alle, wollen wieder dabei sein, wenn die Messehallen nun endlich wieder ihre Tore öffnen.

Los geht’s also mit den Messen, ob B2B ob B2C, keine Kosten und Mühen werden gescheut, um das gestern noch unmögliche wieder möglich zu machen.

Doch trotz aller Euphorie und Zustimmung ist 2020 alles anders. Denn trotz angepasster Messekonzepte, umfangreicher Maßnahmen für Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorgaben, für die Registrierung der Teilnehmerund und die Steuerung der Besucherströme, also eigentlich den „unter diesen Umständen“ optimalen Voraussetzungen für die Durchführung der Veranstaltungen, ist die Sorge, die Unsicherheit, ob begründet oder nicht, weiterhin groß.

Unternehmen stellen die von ihnen so lange vermisste Beteiligung an Messen, ob als Aussteller oder Besucher in Frage, weil die Risiken zwar minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden können und weil es für viele weiterhin fraglich ist, ob und wie der persönliche Austausch auf Messen und Veranstaltungen unter den gegebenen Voraussetzungen funktioniert – mit der Folge, dass weitere Veranstaltungen absagt bzw. auf 2021 oder später verschoben werden müssen.

Es ist also noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten und es gilt, den ersten Veranstaltungen, die unter diesen Bedingungen an den Start gehen, die Daumen zu drücken – sie betreten gewissermaßen Neuland und stehen gleichzeitig unter besonderer Beobachtung. Wünschen wir allen Beteiligten dazu gutes Gelingen und viel Erfolg – weil es für die Zukunft der Messe- und Veranstaltungsbranche enorm wichtig ist und wir alle davon abhängig sind!

Juli 2020 | Udo Weller

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